Der Ökonom Rahim Taghizadegan über Kaufkraftverlust, den digitalen Euro, Wegzugsteuern und die Frage, was von Hayeks Idee des Geldwettbewerbs heute praktisch übrig ist.
Erschienen am 14. September 2026 beim Podcast Klartext Finanzen
Rahim Taghizadegan gilt als einer der profiliertesten Kenner der Österreichischen Schule im deutschsprachigen Raum. Er leitet das scholarium, eine private Bildungseinrichtung, die er von Wien nach Zug verlegt hat. Für den Podcast Klartext Finanzen sprach Daniel Stüssi mit ihm über die Frage, warum Geld seinen Wert verliert, wer davon profitiert und welche privaten Alternativen es gibt. Das Gespräch wurde für die schriftliche Fassung gekürzt und redigiert.
RealUnit: Aus Sicht der Konsumenten wird alles teurer, ob Benzin oder der Einkauf im Lebensmittelladen. Ist die These richtig, dass nicht die Waren teurer werden, sondern das Geld an Wert verliert?
Rahim T.: Wenn im Durchschnitt fast alle Waren teurer werden, dann liegt das nicht an der Ware. Dann liegt es wahrscheinlich an einer historischen Konstante, nämlich daran, dass die Kaufkraft des Geldes sinkt. So war es fast die gesamte Geschichte hindurch. Und selbst bei einer der stabilsten Währungen der Welt haben wir ein Geldmengenwachstum von vier bis sieben Prozent im Jahr. Das bedeutet, dass sich für den Einzelnen alle zehn bis zwanzig Jahre die Kaufkraft halbiert. Besonders deutlich sieht man das, wenn man die Vermögenswerte betrachtet.
RealUnit: Das ist ja im Grunde Lebenszeit, die man mit Arbeiten investiert, um Geld zu verdienen. Wenn sich der Wert innerhalb von zwanzig Jahren halbiert, hat man die Hälfte der Zeit für nichts gearbeitet. Kann man das so formulieren?
Rahim T.: Es hängt an der Langfristigkeit der Perspektive. Wenn man sehr kurzfristig von der Hand in den Mund lebt, spürt man das nicht so. Aber es bestraft eben gerade die langfristig Orientierten. Und dann ist es noch viel schlimmer, weil wir für den Lebensabend vorsorgen, der hoffentlich nicht in zehn oder zwanzig Jahren beginnt, sondern immer später. Über das gesamte Leben gerechnet sieht man deshalb, dass die Erzählung vom Sparen der Fränkli eigentlich nur noch ein Kindermärchen ist.
Der Fehler im Geldsystem
RealUnit: Was ist aus Ihrer Sicht der Hauptgrund für diesen Kaufkraftverlust? Wo liegt der Fehler im heutigen Geldsystem?
Rahim T.: Der Fehler ist uralt. Er liegt darin, dass es die attraktivste Steuer ist, die es gibt. Sie braucht keine politische, keine demokratische Zustimmung. Sie sieht kaum jemand. Und die Verursacher werden immer falsch verortet. Schuld ist dann der Unternehmer, der den zu hohen Preis verlangt, meist aufgrund des Kostendrucks. Aus politischer Sicht macht das die Geldentwertung als Finanzierungsquelle fast alternativlos. Die historische Haupttriebkraft war die Kriegsfinanzierung. Auch der Hintergrund der Zentralbanken und des heutigen Geldsystems ist stark davon getrieben, dass die Politik Dinge finanzieren wollte, zu denen die Menschen freiwillig nie zugestimmt hätten.
RealUnit: Das heisst, der Staat beziehungsweise die Zentralbank und die Geschäftsbanken schaffen Geld, die Geldmenge weitet sich aus, und das Resultat ist Inflation?
Rahim T.: Ganz vereinfacht gesprochen ja. Es ist aber nicht mehr die Druckmaschine, die entscheidend ist. Das gedruckte Bargeld ist heute ein ganz kleiner Tropfen auf dem heissen Stein. Es geht über das Bankensystem und insbesondere darüber, dass Geldhaltung in grösserem Stil heute fast immer über Geldmarktfonds läuft, also über Staatsanleihen. Es ist mithin eine Monetisierung der Staatsschuld eingetreten.
RealUnit: Früher war das Geld mit physischem Gold gedeckt. Was war in der Geschichte der Schlüsselpunkt, an dem die Fiatwährungen durch Staaten und Institutionen wirklich viel einfacher vermehrt werden konnten?
Rahim T.: Das Verheerende ist, dass es ganz graduell geschah. Man hat die Temperatur langsam erhöht. Ursprünglich war der einfachste und direkteste Weg der Geldverschlechterung, das physische Material zu verschlechtern, also den Edelmetallanteil zu reduzieren. Danach ging es über mehrere Stufen. Eine Zwischenstufe war ein falscher Goldstandard, bei dem das Gold, das vermeintlich deckte, zentralisiert gehalten wurde. Damit war die unmittelbare Überprüfung im täglichen Zahlungsverkehr nicht mehr gegeben. Und sobald man dort angekommen ist, Zahlen beliebig zu erhöhen, hat man überhaupt keine physische Beschränkung mehr. Es bleibt eine Beschränkung im Geldwert, und das ist eine internationale Frage. Da gibt es das sogenannte exorbitante Privileg der Weltwährungen, die eine besondere Nachfrage erfahren und deshalb über alle Massen ausgeweitet werden können. Auch dem Franken kommt das ein wenig zugute, nicht unbedingt der Bevölkerung, aber der Währung. Es gibt eine Nachfrage nach dem Franken als Stabilitätsanker weit über die Schweiz hinaus.
Was Hayek wirklich wollte
RealUnit: Vor fünfzig Jahren erschien Friedrich August von Hayeks «Entnationalisierung des Geldes». Was ist die Hauptbotschaft dieser Schrift?
Rahim T.: Den Wettbewerbsgedanken der Ökonomik auch auf das Gut Geld auszuweiten. Es war eine sehr ehrliche Schrift, in der Hayek etwas Ungewöhnliches gemacht hat. Normalerweise schreiben Ökonomen ein bisschen von oben herab, als Experten. Er bietet dagegen nur Vorschläge an, wie er es angehen würde, wenn er unternehmerisch an das Thema Geld heranginge. Er hatte also den Mut, Lösungswege vorzuschlagen, die letztlich nicht die richtigen waren, die aber aus dem Erkennen einer Problematik kommen. Die wichtigste Einsicht in dieser Schrift war für mich, dass Geld keine Sache ist, sondern eigentlich ein Adjektiv, eine Eigenschaft bezeichnet, nämlich Geldigkeit. Bestimmte Güter können geldiger sein als andere, und sie können geldiger werden als andere. Allein diese dynamische Perspektive ist entscheidend, denn sie bedeutet, dass wir Wahlmöglichkeiten haben und lernen können.
RealUnit: Wie müsste dieser Wettbewerb privater Anbieter nach Hayek gefördert werden?
Rahim T.: Das Entscheidende am Wettbewerb ist die Disziplin, nein sagen zu können. Das ist eine ganz wichtige Einsicht bei Hayek. Er sagt nicht, dass er das Rezept für das perfekte Geld hat. Er sagt, er weiss nicht, was die perfekte Geldmenge ist. Es geht darum, dass es institutionelle Rahmen gibt, die den Irrtum eher aufdecken, und solche, die ihn nicht aufdecken, nicht bestrafen und potenziell sogar belohnen. Das ist der Unterschied zwischen dem politisierten und dem staatlichen Raum, in dem Monopole agieren, in dem es Privilegien und Kartelle gibt. Das Verheerende ist, dass man dort für den Irrtum nicht gerade stehen muss. Für den Einzelnen gibt es kaum eine Möglichkeit, nein zu sagen und sich zu entziehen. Er muss diese politisierten Fehler mittragen. Das kennen wir von den Bailouts. Man zahlt für die Fehler anderer mit, und man kann nicht einmal sicher sein, dass es einen Lerneffekt gibt.
RealUnit: Die letzte Rezession, die wirklich spürbar war, liegt bald zwanzig Jahre zurück. Warum funktioniert dieser Bereinigungsmechanismus nicht mehr?
Rahim T.: Korrekturen gibt es laufend, im Grossen werden sie aber politisch verhindert. Zum anderen gibt es einen sehr unangenehmen Grund. Bei Geld und Kooperation gibt es Netzwerkeffekte. Das ist auch der Grund, warum sehr grosse Städte wie Paris, Berlin oder London, die bei Einzelbetrachtung dysfunktional sind und immer grössere Probleme haben, noch immer starke Wirtschaftszentren und attraktive Standorte sind. Genauso kann ein an sich schlechtes Geld allein durch den Netzwerkeffekt noch immer die niedrigste Schwelle für Kooperation bedeuten. Das ist auch der Grund, warum der Dollar noch immer Weltwährung sein kann. Je stärker diese Netzwerkeffekte, je grösser und internationaler sie sind, desto resilienter sind sie leider gegenüber den Irrtümern und Fehlern. Bei grossen Paradigmen kommt der Umbruch deshalb erst, wenn eine neue Generation heranwächst, die mit frischen Augen auf die Welt blickt und dann auch den Mut hat zu sagen, der Kaiser ist nackt.
Dollar, Euro und die Frage des Vertrauens
RealUnit: Sind der Handel von Öl in anderen Währungen und ähnliche Entwicklungen erste Anzeichen, dass der Dollar seinen Status als Leitwährung verlieren könnte?
Rahim T.: Ja, aber dieses Könnte liegt ein bisschen weiter in der Zukunft, als man annehmen würde. Das Problem bei Netzwerkeffekten ist, dass wir oft eine unschöne Logik des kleineren Übels haben. Der Euro war an sich positioniert, und es schien eine Weile so, als könnte er als Währung eines grossen, bedeutenden Wirtschaftsraums antreten, auch mit einer etwas ehrlicheren Bepreisung von Goldreserven über Marktpreise. Aber wir wissen, wie sich der Euroraum und insbesondere die EU entwickelt haben. Wir sehen dort ein hausgemachtes Abwürgen der eigenen Wirtschaftskraft. Relativ gesehen sind die USA heute ein stärkerer Standort als bei Einführung des Euro. Die stärkste Wirtschaftsstruktur sonst ist China. China fehlt aber der Zugang, mit freiem Kapitalverkehr zu interagieren. Es ist eine relativ abgeschottete Wirtschaft und als Finanzzentrum der Welt unplausibel.
RealUnit: Die Europäische Zentralbank will den digitalen Euro ausrollen. Was sind Ihre Gedanken dazu?
Rahim T.: Er wäre kein Problem, wenn man den Institutionen vertrauen könnte. Und das kann man nicht. Der Drang zum digitalen Euro kommt im Wesentlichen daher, dass man in Europa erkennt, wie stark die genutzte Zahlungsinfrastruktur aussereuropäischer Provenienz ist. Wir verwenden Apple Pay, wir verwenden Google Pay, und man läuft hinterher. Das Problem ist, dass die Digitalisierung verdeckt, dass es Bargeld heute gar nicht mehr geben könnte. Kein Land würde heute zulassen, dass Menschen ohne Erlaubnis etwas als Inhaberpapier halten können, ohne sich ausweisen zu müssen und ohne dass im Hintergrund geforscht wird. Bei physischen Geldscheinen war das nicht möglich. Sobald man also nicht mehr vertraut, sieht man, dass das Digitale zwar neue Freiräume gibt, aber auch neue Überwachungsmöglichkeiten. Bei immer engeren Budgetsituationen ist es sehr wahrscheinlich, dass entgegen allen Versprechen nach und nach auch dieses Überwachungspotenzial genutzt wird. Denn das sehen wir überall. Wir sehen es in der Kommunikation, wir sehen es im freien Ausdruck in den Medien, wir sehen es daran, mit welcher Selbstverständlichkeit europäische Staaten gegen Meinungsfreiheit vorgehen, wenn es ihnen nicht passt.
RealUnit: Sie haben auf die Datensicherheit hingewiesen. Was meinen Sie damit konkret?
Rahim T.: Wir haben eine katastrophale Datensammlung durch den Staat, die faktisch zur Dienstleistung für Kriminelle wird. In Frankreich gab es zuerst eine Explosion der Gewaltkriminalität gegen vermögende Menschen. Weil der Staat mit seinem Register der Vermögenswerte nicht in der Lage ist und auch nicht dafür haftet, dass diese Daten sicher sind, sind sie tatsächlich in die Hände von Kriminellen geraten. Dieses Schicksal wird sich fortsetzen. Wenn dann alle Zahlungsströme einmal digital erfasst sind, halte ich das für die grösste Gefahr. Hier kann die Inkompetenz zentralistischer Institutionen wirklich durchbrechen.
Wenn das Zeitfenster sich schliesst
RealUnit: Sie haben in unserem letzten Gespräch gesagt, Kapitalflucht sei fast zur Pflicht geworden. Könnte sich das Zeitfenster in den nächsten Jahren schliessen?
Rahim T.: Das sehe ich ganz klar. Wir haben einen Kampf rund um Wegzugsteuern. Sie bestärken immer mehr Unternehmer darin, EU-Länder zu verlassen. Auch mich hat das bestärkt, es zu tun. Es ist heute masochistisch, in einem EU-Land unternehmerisch etwas aufzubauen. Denn man wird für illiquide Vermögenswerte herangezogen, und es passiert praktisch ein staatliches Kidnapping. Man kann seinen Wohnort nicht mehr verlassen, ohne absurde Wegzugsteuern auf illiquide, auf unternehmerische Werte zu bezahlen. Völlig absurd und grotesk. Die Schweiz profitiert dabei wieder vom Effekt des kleineren Übels. Nicht so sehr aus eigener Stärke, sondern weil sie das Glück hatte, den Unsinn der anderen ein bisschen weniger und ein bisschen langsamer mitzumachen.
RealUnit: Die Österreichische Schule bewertet das Halten von Werten anders als andere Traditionen.
Rahim T.: Fast alle ökonomischen Traditionen sehen das Festhalten an etwas Geldigem negativ. Die Österreichische Schule ist die einzige Tradition, die es positiv oder zumindest neutral sieht. Wir sind Menschen, wir altern, wir können nicht alles im Moment investieren oder konsumieren. Es ist ganz richtig, auch etwas zu halten oder zu horten, damit wir einen besseren Zeitpunkt für den Einsatz finden, wenn wir es eher brauchen, wenn die Familie es braucht oder wenn sich unternehmerische Chancen ergeben. Die Voraussetzung, um zu investieren, ist anzusparen. Im Keynesianismus und in anderen Traditionen heisst es, alles, was nicht direkt konsumiert oder investiert wird, sei verloren. Das ist Unsinn, denn man kann nicht jede fünf Franken investieren. In aller Regel spart man an, hat einen Puffer und traut sich dann, unternehmerisch etwas zu wagen.
RealUnit: In Europa war das geldigste Gut für die Anlage lange die Immobilie.
Rahim T.: Weil sie zugänglich ist und weil sie Sicherheit für Kredite bietet. Für die meisten, die ein Einkommen haben, ist ein Kredit zugänglich. Das hat ein Gut etwas geldiger gemacht, das dafür eigentlich nicht geeignet ist, denn eine Unterkunft ist ein existenziell notwendiges Gut für jedermann. Dass ein grosser Teil des europäischen Mittelstands sein Vermögen für die nächste Generation über Immobilien erhalten hat, würde ich positiv quittieren. Aber Immobilien sind immobil, und die gesellschaftlichen Kosten dieser Monetisierung sind zu hoch. Deshalb sind Werte günstiger, die nicht mit dem direkten Konsum konkurrieren. Das ist bei Gold so.
Was einem privaten Angebot noch fehlt
RealUnit: Die Vision unseres Gründers Karl Reichmuth war, inspiriert von Hayek, eine privat emittierte Währung zu werden. Was fehlt RealUnit, um dieser Vision nahezukommen?
Rahim T.: Ich bin sicher, Hayek hätte grosse Freude daran gehabt. Denn es ist genau sein privates Angebot, zu dem trotzdem niemand gezwungen wird und aus dem man lernen kann. Und es hat mittlerweile eine Geschichte, es ist nicht etwas Neues, bei dem noch niemand Erfahrungen gesammelt hat.
RealUnit: Es sind inzwischen über fünfundzwanzig Jahre.
Rahim T.: Grossartig. Hayek hatte allerdings die Vermutung, dass die Recheneinheit entscheidend ist. Das setzt voraus, dass Menschen sie in Verträgen nutzen, und das tun sie, wenn sie sie vorher im freiwilligen privaten Austausch genutzt haben. Die Hauptschwierigkeit dabei ist aus meiner Sicht die Regulierung und der Schutz der Kartelle dagegen. Die Schweiz hat unter US- und EU-Druck eine unglaubliche Compliance-Last, also Überwachungslast. Es ist sehr schwierig, privat etwas weiterzugeben. Alle müssen sich irgendwie offenlegen, und dann hat man einen geschützten Raum, den man betreten kann. Das erschwert die Sache ungemein, weil es die Transaktionskosten erhöht. Sie haben mir erzählt, dass Sie grosse Fortschritte gemacht haben, diese Schwelle niedriger zu machen. Das ist sicher genau der richtige Weg, um es praktikabler zu machen. Denn wir sind Gewohnheitstiere, und alles, was eine zusätzliche Schwelle ist, macht es schwierig. Ich glaube, Sie sind auf dem richtigen Weg, aber mit der Bescheidenheit Hayeks, der sagt, das ist ein privates Angebot. Es ist grossartig, weil man daraus lernen kann, auch aus Fehlern, weil niemand die perfekte Allokation und niemand die perfekte Menge kennt.
RealUnit: Ein anderes privates Angebot ist entstanden und extrem erfolgreich geworden.
Rahim T.: Das ist Tether, wo wir tatsächlich eine digitale Währung haben, die durch US-Staatsanleihen gedeckt ist. Es war eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, weil es Dollarwerte für Menschen zugänglich gemacht hat, die keinen Bankzugang hatten und ausgeschlossen waren. Der Dollar leistet aufgrund dieses Netzwerkeffekts etwas, so wie auch der Franken etwas leisten kann. Es ist aber etwas weniger sympathisch und folgt der Vision von Hayek weniger, weil er bei der Stabilisierung eher auf Sachwerte gesetzt hätte, nicht unbedingt auf eine volle Deckung. Das hat er ein bisschen offen gelassen. Er wollte die Disziplin des Marktes, dass man erkennen kann, was dahintersteckt, wer das betreibt und wie sich der Kurs verhält. Und dass man daraus lernen kann. Das war ihm viel wichtiger, und das sehe ich genauso. Es ist sicher sympathischer, Sachwerte zu haben, die unabhängig von Staaten und unabhängig von der Vormachtstellung bestimmter Staaten bestehen.
RealUnit: Ihr Schlusswort?
Rahim T.: Das Grossartige an Hayeks Zugang war genau diese Bescheidenheit zu sagen, wir haben ein grosses Problem, Menschen haben ein Problem, und Unternehmer sind gefordert, dafür Antworten zu finden. Es wäre schön, wenn die Institutionen das akzeptieren und zulassen. Wir brauchen Versuche. Wir müssen an Dingen lernen, bei denen die Menschen auch nein sagen können. Im Gegensatz zur Politik, wo wir immer zu allem ja sagen und es mitfinanzieren müssen, auch die grössten Fehler.
Das Gespräch führte Daniel Stüssi für den Podcast Klartext Finanzen. Die Antworten wurden für die Lesbarkeit redigiert und gekürzt.
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